Migration und Integration

8. Juli: Gewalt gegen LSBTIQ+ und Migrant*innen nimmt zu

Beleidigungen, Bedrohungen und körperliche Angriffe gegen LSBTIQ+-Personen und Menschen mit Migrationsgeschichte nehmen seit Jahren zu. Viele Betroffene erleben Diskriminierung im Alltag, im öffentlichen Raum und im digitalen Umfeld. Gleichzeitig wissen einige nicht, welche Unterstützungsangebote es gibt, an wen sie sich im Ernstfall wenden können und wo politischer Handlungsbedarf besteht.

Starke Stimmen für Integration

Menschen mit Migrationsgeschichte sollen auch künftig eine starke und verlässliche Stimme in Hamburgs Politik haben. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen die Arbeit des Landesintegrationsbeirats daher erstmals auf eine gesetzliche Grundlage stellen. Ziel des rot-grünen Antrags ist es, die Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte dauerhaft zu stärken und die bewährte Arbeit des Beirats langfristig abzusichern. Über den rot-grünen Antrag berät die Hamburgische Bürgerschaft am 1. Juli.

Grüne, SPD und Linke fordern die Bundesregierung zur Kehrtwende auf

Sprache ist ein zentraler Schlüssel für eine erfolgreiche Integration in Deutschland. Der von Bundesminister Dobrindt angekündigte Zulassungsstopp zu Integrationskursen schafft das Gegenteil und erschwert vielen Menschen, die in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben, die Integration in den Arbeitsmarkt und das gesellschaftliche Leben.

Ein Freundschaftsbesuch in Marseille

Im Oktober besuchte eine Delegation der Hamburgischen Bürgerschaft im Rahmen der langjährigen Städtepartnerschaft die französische Hafenmetropole Marseille. Im Fokus der Reise standen der klimagerechte Umbau urbaner Räume, die Stärkung des deutsch-französischen Jugendaustauschs sowie die Politische Vernetzung. Themen, die Hamburg und Marseille als weltoffene Hafenstädte besonders verbinden.

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